S.A.M. Magnetometer O N L I N E | North 50.65° East 7.317° | CGM: N 46.7° | Refresh all 60sec.
  Erläuterung zum S.A.M. Magnetogramm und den hier gezeigten Daten  
 

Diese Grafik zeigt die aktuellen Veränderungen des Erdmagnetfeldes in Bad Honnef 50.65°N 7.317°E
Aus ihr lassen sich Rückschlüsse auf die aktuelle Polarlicht - Situation schließen.

Die Sonne schleudert ständig geladene Partikel in den Weltraum, den Sonnenwind. Diese Partikel treffen irgendwann auf das Erdmagnetfeld und wandern an den Magnetfeldlinien entlang bis zu den magnetischen Polen der Erde. Hier dringen sie in die Atmosphäre ein und regen die Moleküle der Atmosphäre zum leuchten an. Wir sehen dieses leuchten als Polarlicht oder Süd- bzw Nordlicht. Bei stärkerer Aktivität auf der Sonne werden mehr Partikel in den Weltraum geschleudert, folglich treffen auch mehr Partikel auf das Erdmagnetfeld. Das Magnetfeld wird durch diesen starken Beschuß regelrecht zusammen gestaucht. Dies macht sich wiederum in dem oben eingeblendeten Magnetogramm bemerkbar. Je größer die Ausschläge desto mehr Partikel treffen die Erde und um so stärker ist das Polarlicht zu sehen. Bei einer hohen Aktivität kann es sogar vorkommen, dass man von Deutschland aus Polarlicht sehen kann.

Y-Achse:
Die Y-Achse gibt die relativen Veränderungen des Erdmagnetfeldes in nT = nano Tesla an
X-Achse:
Die X-Achse gibt die Zeitpunkte der Änderungen an.
UTC steht für Universal Time um sie in MEZ um zu rechen, muß eine Stunde dazu gezählt werden.

Graphen im S.A.M. Diagramm:

Magnetische Flusdichte

 

Bx Vektor
Dieser Graph gib die Veränderungen der magnetischen Flussdichte in der NORD - SÜD Achse an. Hierbei gilt:

Je kleiner der Wert je größer die Polarlichtwahrscheinlichkeit

By Vektor
Dieser Graph gibt die Veränderungen der magnetischen Flussdichte in der OST - WEST Achse an. Hierbei gilt:

Abends: Je größer der Wert je größer die Polarlichtwahrscheinlichkeit. Morgens: Je kleiner der
Wert je größer die Polarlichtwahrscheinlichkeit.

Bz Vektor
Dieser Graph gibt die Veränderungen der magnetischen Flussdichte in der Senkrechten Richtung an. Hierbei gilt:

Je größer der Wert je größer die Polarlichtwahrscheinlichkeit


K-Wert:
Der K-Wert gibt indirekt die Stärke des aktuellen Polarlichts an. Er wird aus der Differenz der Mangnetfeldänderungen in einem 3 Stunden Abschitt, wie 0°°Uhr bis 3°°Uhr, berechnet.

Tabelle für die hier angewendete K-Wert Ermittlung:

K-Wert
Magnetfeldänderung in nT
Farbbalken:
Aktivität:
0
kleiner = 9 nT
gering
1
kleiner = 14 nT
2
kleiner = 24 nT
3
kleiner = 49 nT
4
kleiner = 69 nT
mittel
5
kleiner = 119 nT
6
kleiner = 199 nT
hoch
7
kleiner = 329 nT
8
kleiner = 499 nT
9
über = 500 nT

Ab einem K-Wert von über 5 ist es möglich von Deutschland aus Polarlicht zu sehen, liegt dieser Wert höher, wächst folglich auch die Wahrscheinlichkeit Polarlicht sehen zu können.Die Aktivität wird in obigen Grafik noch zusätzlich mit Farbbalken verdeutlicht.

Copyright:
Das SAM Bad Honnef Magnetogramm, darf mit einer bei Christoph Prall eingeholten Erlaubnis
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 Sonnenaktivität
 Sonnenwind

04 02 2012 1838 UTC
Velocity: 453 km/sec
IMF Bz: 1.0 nT
Density = 4.0 p/cm³
Erklärung der Daten

Koronelle Löcher

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